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Belarussisch-deutsche gemeinsame Gesellschaft mit begrenzter Haftung
"Rehabilitations-und Erholungskinderzentrum"

"NADESHDA"

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Umweltfreundliche Landwirtschaft

In Hinblick auf die Wichtigkeit hochqualitativer Lebensmittel und ausgewogener Ernährung für die Gesundheit jedes einzelnen Menschen hat dieGesellschafterversammlung Ende 1999 die Entscheidung getroffen, eine eigene landwirtschaftliche Erzeugung zu organisieren. Die Erzeugung stützt sich auf die grundlegenden Prinzipien des Ökolandbaus und hat die Versorgung der Kantine des Rehabilitations- und Erholungszentrums für Kinder Nadeshda mit hochqualitativen pflanzlichen Lebensmitteln zum Ziel. Das ist deshalb wichtig, weil die Rehabilitations- und Erholungskuren im Zentrum Nadeshda Kindern angeboten werden, die aus den von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Gebieten kommen.

Beim Erzeugen der Landwirtschaftsprodukte richten wir uns nach den folgenden grundlegenden Prinzipien des Ökolandbaus:

  • BeimAnbau von pflanzlichen Lebensmitteln werden weder chemische Pflanzenschutzmittel noch synthetisch hergestellte Mineraldüngemittel verwendet.
  •  Es werden keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut.
  •  Durch die Verwendung von leichten Traktoren und kombinierten Landmaschinen für oberflächliche und umfassende Bodenbearbeitung wird der Boden gegen Verdichtung und Strukturzerstörung geschützt.
  • Die Bodenfruchtbarkeit wird durch den Anbau von Pflanzen zur Gründüngung, die Verwendung von kompostierbaren und nicht kompostierbaren organischen Stoffen sowie durch Meliorationsarbeiten gefördert.
  • Die maximale Nutzung der biologischen Besonderheiten von Arten und Familien der landwirtschaftlichen Kulturen wird durch Gemengesaat erreicht.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 27,2 ha.

Zwecks Anbau von Produkten nach Prinzipien des Ökolandbaus wurden zwei Fruchtfolgen mit einer gesamten Feldfläche von 18,2 ha eingeführt. Auf dem Fruchtfolgefeld mit einer Fläche von 8 ha werden Kartoffeln und Pflanzen zur Gründüngung oder Körnerroggen angebaut.

Auf dem Fruchtfolgefeld mit einer Fläche von 10,2 ha werden sowohl Gemüsekulturen in Form von Gemengesaaten (Kartoffel, Kohl, Möhre, Beete, Zwiebel, Zucchini, Kürbis, Salat, Lauchzwiebel, Radieschen, Dill, Petersilie, Sauerampfer usw.) als auch Pflanzen zur Gründüngung und Winterkörnerroggen angebaut.

  

Der geschützte Anbau erfolgt in drei ungeheizten Folientunnels mit einer Gesamtfläche von 600 m2 (jeweils 200 m2). Hier werden drei Hauptkulturen – Gurken, Tomaten und Paprika – und beim Zwischenfruchtbau Grüngemüse wie Lauchzwiebel, Salat und Radieschen angebaut. Darüber hinaus werden in den Folientunnels eigene Setzlinge für Freilandanbau und geschützten Anbau vorkultiviert.

  

Die Fläche des Obstgartens beträgt 1,5 ha. Im Obstgarten werden folgende Obstbäume und Sträucher angebaut: Apfelbäume, Pflaumenbäume (Kirschpflaumenbäume) und Johannisbeeren. Der Anbau von Obstkulturen wird nach Prinzipien des integrierten Landbaus durchgeführt. Hierbei werden Methoden des intensiven Gartenbaus wie intensiver Obstbaumschnitt sowie Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel (nur bei akutem Bedarf und in minimalem Umfang) angewendet. In naher Zukunft ist die Erweiterung des Obstgartens um 0,5 ha durch Umwandlung der früheren Imkerei zu einer Nutzfläche geplant.

Neben der landwirtschaftlichen Erzeugung findet seit 2007 auch Holzbeschaffung statt. Sie hat zum Ziel, den Brennholzbedarf der Anlagen des Zentrums Nadeshda, besonders der zentralen Heizanlage, zu decken. Die Holzarbeiter beschaffen gegenwärtig ca. 2000 m3 Brennholz pro Jahr. Nach der voraussichtlichen Modernisierung der Heizanlage und dem Wechsel zu lokalen Brennstoffen (Holzhackschnitzel) soll die Holzeinschlagsmenge wesentlich erhöht werden.