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Belarussisch-deutsche gemeinsame Gesellschaft mit begrenzter Haftung
"Rehabilitations-und Erholungskinderzentrum"

"NADESHDA"

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skype - nadeshda.by

Die Entstehung des Projekts NADESHDA

Die Tschernobyl Katastrophe, die im Jahre 1986 geschehen ist, ist eine tragische Seite im Geschichte der Zivilisationsentwicklung. Neben 70% aller Radionuklide sind auf das Territorium der Republik Belarus gefallen.

Nach der Katastrophe ist sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung, die in radioaktiv kontaminierten Gebieten leben, verschlimmert. Eine besondere Besorgnis ruft der Gesundheitszustand der Kinder aus. Die Folgen der Katastrophe tragen in sich auch psychisch-soziale Probleme. Die Angst vor der Zukunft und der Verlust des Selbstvertrauens können zu sozialen Konflikten führen.

Die Vertreter von Belarus und Deutschland verstanden die Komplexität, die Langfristigkeit und den globalen Charakter der Folgen von Tschernobyl und trafen im Jahre 1992 eine Entscheidung, auf dem Territorium der Republik Belarus das Zentrum für die Kinder, die unter den Folgen der Katastrophe gelitten hatten, zu errichten.

Am 28. Juli 1992 wurde belarussisch-deutsches gemeinnütziges Gemeinschaftsunternehmen „Nadeshda XXI. Jahrhundert“ von folgenden Organisationen gegründet:

  • Leben nach Tschernobyl e.V., Frankfurt am Main (Deutschland)
  • Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kassel (Deutschland)
  • Seit 1998 Sozialdienst Evangelischer Männer e.V., Schwerte (Deutschland)
  • Republikanischer gesellschaftlicher Verein „Leben nach Tschernobyl“, Minsk (Belarus)
  • Das belarussische Tschernobyl-Komitee, Minsk (Belarus)

Bis Dezember 2007 vertrat der Republikanische wissenschaftliche Eigenbetrieb „Institut für Radiologie“ als Teilhaber das Komitee für die Probleme der Folgen der Katastrophe im AKW Tschernobyl. Entsprechend Anordnung des Präsidenten der Republik Belarus Nr. 251 vom 01.06.07 darf der Republikanische wissenschaftliche Eigenbetrieb „Institut für Radiologie“ beim Ministerium der Notstandsituationen kein der Mitglieder der Allgemeinen Teilhaberversammlung sein. Der der Republik  Belarus gehörende Anteil am Statutenfonds des Unternehmens wurde kostenlos vom Republikanischen  Forschungs­institut für Radiologie beim Ministerium für Notstandsituationen der Republik an das Staatskomitee für Vermögensfragen der Republik Belarus übergeben. Dieses übergibt seinen Anteil zur Verwaltung an das Ministerium für Notstandsituationen der Republik Belarus (Protokoll Nr. 1 vom 28.03.2008). Gründungsvertrag und Statut des Unternehmens werden verändert.

Durch die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens streben die Teilhaber danach:

  • die Folgen der Katastrophe zu verringern;
  • die internationale Solidarität zu entwickeln;
  • Perspektive für zukünftige Nachwüchse der Republik Belarus zu schaffen.

Dass sämtliche Träger, leitenden Mitarbeiter und Partner sich durch gemeinsame Wertvorstellungen und Zielsetzungen verbunden wussten, sollte sich als entscheidend für den langfristigen Erfolg des Projekts erweisen. Denn ohne diese gemeinsame ideelle Basis wäre es sicherlich kaum gelungen, die zahlreichen während der Umsetzung des Projekts auftretenden Schwierigkeiten zu meistern, die nicht zuletzt durch existierende Sprachbarrieren und unterschiedliche Lebenserfahrungen bedingt waren.