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Belarussisch-deutsche gemeinsame Gesellschaft mit begrenzter Haftung
"Rehabilitations-und Erholungskinderzentrum"

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Veranstaltungen

 

Am 26 April 2021 jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Mal. Vor 35 Jahren, im April 1986  klang das schreckliche Wort „Tschernobyl“ für den ganzen Planeten und teilte über den Supergau der XX.Jahrhundert  mit, die die hunderten Leben mitgenommen und die Gesundheit der Millionen Menschen beeinflusst hat.       

Unsere tausenden Mitbürger haben sich geopfert und an der Beseitigung der Tschernobyl-Katastrophe teilgenommen, deren Folgen die ganze Welt einer Gefahr ausgesetzt haben.  Die Einwohner der in der Nähe des Atomkraftwerks liegenden Territorien wurden evakuiert, und die 30-km Zone um den Reaktor herum wurde als Todeszone bezeichnet. Aber auf den verseuchten Territorien wohnen die Menschen bis jetzt.       

Die Tschernobylkatastrophe rief die insbesondere Solidaritätsbewegung in ganz Europa hervor, die am Ende 80-er Jahre gebildet wurde. Es ging um das Wohlbefinden und die Gesundheit der betroffenen Menschen, in erster Linie der Kinder. Viele private Initiativen veranstalten die Rehabilitation und Erholung der Kinder, gewähren medizinische Hilfe, verwirklichen verschiedene Projekte und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Folgen von der Reaktorkatastrophe.

Die Idee, die Bemühungen der belarussischen und deutschen wohltätigen Organisationen unter Beteiligung des Staates zu vereinigen, sowie den Beitrag zur Minimierung der Folgen von Tschernobyl zu leisten, damit dieser Beitrag  einen langfristigen, alle Lebensbereiche betreffenden Charakter hat und neue Lebensperspektive für die nachwachsenden Generationen in eigenem Land sowie im Teil des Europas öffnet, drückte sich in der Gründung des Kinderzentrums „Nadeshda“ aus.     

35 Jahre sind vergangen, und der schwarte Tag der Tschernobyl-Katastrophe  bringt die Menschen in die Aufregung: diejenigen, die er mit „seinem schwarzen Flügel“ damals betroffen hat, und diejenigen, die später und weit von „beschädigtem Boden“, von den verseuchten Territorien geboren sind

Heute, am 26. April 1986 fanden die Veranstaltungen und Aktionen zum 35. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrohe im Kinderzentrum „Nadeshda“ statt

Als Organisatoren der Veranstaltungen treten die RSÖGV „Lebendige Partnerschaft“ und GGmbH „Rehabilitations- und Erholungszentrum für die Kinder „Nadeshda“ 

Um 10.50 wurde Meeting- Requiem „Tschernobyl – Schmerz meines Landes“ mit der Teilnahme der Kinder und für die Kinder durchgeführt. 

Der einfache Tag,

Ist er nur für einen Augenblick daran schuld,

Dass er damals zum schwarzen Datum geworden ist,

und bleibt bis heute.  

                                       Anatol Zekau

 

   

 

Anfang des Meeting- Requiems hat die Erzieherin des Kinderzentrums „Nadeshda“ Natalija Homitsch das Lied „Erbschaft“ gesungen. 

„Wer in die Hitze einen Schritt gemacht hat, dachte an Tod und Ruhm nicht,

Er dachte an das Leben, nur an das Leben“

Klang des Metronoms. Um willen des Lebens auf der Erde, zum Andenken an die Menschen, deren Leben Tschernobyl mitgenommen hat -   Gedenkminute

 

 

Das Tschernobyl – Unglück hat auch Wilejka Region betroffen.  Die Einwohner haben auch an der Beseitigung der Folgen teilgenommen.   Die Leute verschiedener Berufe fuhren in die kontaminierten  Regionen und leisteten die notwendige Hilfe.  67 Teilnehmer damaliger Ereignisse  wohnen heute auf dem Territorium des Wilejka Bezirks. Auf dem gastfreundlichen Wilejka Boden erholen sich die Kinder aus den durch Tschernobyl verschmutzen Territorien. Zu diesem Zweck wurde das Kinderzentrum „Nadeshda“ im 1994 aufgebaut, das auf allen Entwicklungsperioden von der Bezirksregierung gefördert wurde.      

 

Grußwort von der Vorsitzenden des  Bezirksrates der Repräsentanten, Elena Tschebotar

 

   

Grußworte von der Vorsitzenden der RSÖGV „Lebendige Partnerschaft“ Natalija Kachnowskaja und des Direktors der GGmbH „Rehabilitations- und Erholungszentrum für die Kinder „Nadeshda“ Wjatscheslaw Makuschinskij.

 

   

Grußwort von der Erzieherin der Schule Nr. 70 für die Kinder mit der Hörbehinderung aus Gomel Swetlana Tschernjak und Alina Kryshewskaja aus Dorf Krasnopolije.

 

   

Musikauftritt/Swetlana Severina, Musikleiterin des Kinderzentrums „Nadeshda“ und die Kinder aus Gomel

 

Wie wird unsere Zukunft hängt von uns ab. Wollen wir einschätzen und schonen, was uns die Natur gibt.

Möge es Tschernobyl nicht wiederholen! Nur zusammen, nur gemeinsam können wir unseren Planeten für die zukünftigen Generationen bewahren. Eine andere Erde   haben wir nicht!

 

 

Die Einweihung drei Namenhäuser auf der Erholungsbasis „Wilija“

 

Im Dezember 2019 hat die gGmbH „Rehabilitations- und Erholungszentrum für die Kinder „Nadeshda“  die Aktion „Namenhaus“ zwecks der Verbesserung der Aufenthaltsbedingungen auf der Erholungsbasis „Wilija“ erteilt. Die Partner, die den Aufbau der Eindachhäuser finanzieren, bekommen die einzigartige Möglichkeit dem von ihnen gebauten Haus ihren Namen zu geben und damit eine „Namensspur“ in der Entwicklung der Erholungsbasis „Wilija“  zu hinterlassen

Im 2019 wurde ein altes Eindachhaus durch das neue komfortable Haus bei der Förderung der Handwerker aus Münsterland ersetzt. Das Haus heißt „Haus Münsterland“.

 

 

Im Jahre 2020 wurden drei Namenhäuser aufgebaut.  Festliche Einweihung fand am 26. April 2021 statt. Daran haben sich die Kinder und Erwachsenen teilgenommen, die zur Erholung und Kurbehandlung ins Kinderzentrum „Nadeshda“ und Erholungsbasis „Wilija“ angekommen sind.  

 

   

 

 

   

 

   

 

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

 

Am 26. April fand die Aktion „die Erinnerungskerze wird nie ausgegangen“ im Kinderzentrum „Nadeshda“ statt. 

Die Aktion fing mit dem Gespräch der Pädagogen/Innen „Tschernobyl ist mein Schmerz“ in den Gruppen an.  

Die Explosion auf dem Tschernobylatomkraftwerk hat das Leben der Belarussen in „Vor“ und „Nach“ eingeteilt.   Aber heute erinnern wir uns an die Vergangenheit, würdigen die Gegenwart und mit Sicherheit gestalten die gemeinsame Zukunft.

Die Kinder haben die Erinnerungskerzen angesteckt und symbolische Zahl 35 vor dem Kinderschlafhaus, wo sie untergebracht sind, ausgelegt – bestimmt  so viel Jahre entfernen uns von der Tschernobyl-Katastrophe.